NAXOS Hallenkonzerte

Termine

So 30.09.2018 11:00
So 14.10.2018 11:00
So 11.11.2018 20:00

Preise

18,-€ normal
9,-€ ermäßigt

Theater wird in der denkmalgeschützten Naxoshalle schon seit 20 Jahren produziert und Musik war immer ein wichtiger Teil des Bühnengeschehens. Jetzt macht sie sich eigenständig und die ehemalige Maschinenhalle auch zu einem ORT FÜR MUSIK. Das Industriedenkmal aus Glas, Stahl, Stein und Stirnholz, bietet eine Akustik, die im Rhein-Main-Gebiet einzigartig ist – so der berühmte Geiger Gidon Kremer.

Die neue Konzertreihe im THEATER WILLY PRAML lässt verschiedene Musikstile einander begegnen, die von der Klassik, über Jazz zur Neuen, elektronischen oder experimentellen Musik bis hin zu Kompositionen außerhalb jeglicher Schubladensortierung reichen.

Mit dem Musikprogramm erweitert das Theater seinen Spielbetrieb auf Naxos – neben Kino und studioNAXOS – und bereichert einmal im Monat das Musikleben in Frankfurt am Main mit außergewöhnlichen HALLENKONZERTEN.

Kommende Konzerte:

5.

SPARK – DIE KLASSISCHE BAND. On the Dancefloor

Sonntag – 30. September – 11:00 Uhr

ANDREA RITTER und DANIEL KOSCHITZKI, Instrumentarium aus über 40 Flöten // CHRISTIAN FRITZ, Klavier // STEFAN BALAZSOVICS, Violine & Viola // VICTOR PLUMETTAZ, Cello

Jede Generation tanzt anders, jede Epoche hat ihre eigenen Tänze. Die fünf klassisch basierten Musiker des erfolgreichen Ensembles SPARK bewegen sich eigenwillig und neugierig zwischen Stilen und Tänzen aus 4 Jahrhunderten – von der Gavotte des 18. bis zum Techno des 21. Daraus entsteht eine mitreißende, kaleidoskopartige Suite am Puls der Gegenwart.

6.

LISZT’N JAZZ – Klaviermatinée

Sonntag – 14. Oktober – 11:00 Uhr

LEONHARD DERING, Klavier (klassisch)
OLAF POLZIEHN, Klavier (jazz)

Der h-Moll Sonate von Franz Liszt, Höhepunkt des Klavierrepertoires der Romantik, begegnen Jazz-Standards von Fats Waller oder George Gershwin und Eigenkompositionen, gespielt von einem der renommiertesten und gefragtesten Klaviervirtuosen der Jazzszene. Welche Bezüge lassen sich heraushören? Das Programm mündet in der freien Improvisation Olaf Polziehns.

Die Presse schrieb:

Zwischen Melancholie und Ausgelassenheit

„Wer wagt, gewinnt. Aber mal eben eine neue, ambitionierte Reihe starten und das als Matinee an einem Feiertag … Doch beim ersten „Naxos Hallenkonzert“ am Sonntag gab es eine beachtliche Publikumsresonanz und ein tolles Programm dazu.“

 Detlef Kinsler, Journal Frankfurt, 22. Mai 2018

Frisch und sinnlich

„Die neue Reihe der Naxos Hallenkonzerte verspricht sprühende Musikerlebnisse. … Den Akustiktest hat die langgestreckte, sich praktisch in ihrem Rohzustand darstellende Industriebasilika glänzend bestanden.  …in einer einnehmenden Art unakademisch.
… Alles spricht dafür, dass dies eine Reihe mit Zukunft ist.“ 

Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau, 23. Mai 2018


Bisherige Konzerte:

1.

Eröffnungskonzert

Sonntag – 20. Mai 2018 – 11.00 Uhr

MALION QUARTETT – OLIVER LEICHT – LEONHARD DERING

RAVEL – Streichquartett F-Dur

IMPROVISATION – Klarinette & Elektronik

DVOŘÁK – 2. Klavierquartett Es-Dur op. 87

Eine Flut bezaubernder Melodien, leuchtender Farben, baskischer und slawischer Tanzrhythmen, Temperament und Energie eröffnet die NAXOS Hallenkonzerte. Zwei coups de génie der Kammermusik erklingen. An der Reibefläche improvisiert Klarinette und Elektronik über musikalisches Material aus beiden Werken.

2.

Klavier zu vier Händen

Sonntag – 24. Juni 2018 – 20.00 Uhr

KLAVIERDUO LEONHARD DERING & ALEXANDER MARIA WAGNER

SCHUBERT – Allegro „Lebensstürme“ a-Moll D 947

SCHUBERT – Fantasie f-Moll D 940

A. M. WAGNER – „Traum einer Maschine“ (2018), Text: HELEN BRECHT

RACHMANINOV – 6 Morceaux op. 11

Mit TEXTEN & GEDICHTEN von / gelesen von HELEN BRECHT

Vor dem Hintergrund der ehemaligen Industriehalle erzählen vier Hände von Lebensstürmen, letzten Fantasien, spätromantischer Weltwahrnehmung und träumenden Maschinen.

3.

Pechschwarzes Nachtkonzert

Samstag – 21. Juli 2018 – 20.30 Uhr

GRAHAM F. VALENTINE & LEONHARD DERING

PECHSCHWARZ ein europäischer Nachhall

CHANSONS – MUSIK – TEXTE

Damia, Solidor, Vertinsky, Schönberg, Skrjabin…

Kafka, Tucholsky, Wölfli, Trakl, Ringelnatz…

Dramaturgie: HELEN BRECHT

Bitterböse Chansons, traurigen Balladen und düsteren Melodramen erwecken die spannungsreichen, ambivalenten Zustände im Europa der 1900-1930er Jahre.

Der pechschwarze Abend kratzt am Grund der menschlichen Psyche und fördert dabei auch Groteskes, Kurioses und Zynisches ans Licht.

4.

Alpenländische Volksmusik & Avantgardistischer Free Jazz

Sonntag – 19. August – 20:00 Uhr

ANTON MOOSLECHNER jr-jr., Klarinette & Harmonika // LUKAS METZENBAUER, Harmonika // MICHAEL GAUGER, Posaune (Salzburg)

EHM – ERIK KIMESTAD, Trompete // HENRIK OLSSON, Gitarre // MARCELA LUCATELLI, Stimme (Kopenhagen)

Unvereinbares trifft aufeinander: frei improvisierte chaotische Soundscapes & brutale Klang-Kollisionen, die den Musikern unmenschlich erweiterte Instrumental- bzw. Vokaltechniken abverlangen, sowohl gruselig wie atemberaubend, doch stets von einer verschroben-sinnlichen Qualität – und alpenländisches Spielgut versiertester Musikanten, Märsche, Polkas, Ländler, tradierte Volksweisen, originell, spontan und schmissig gespielt.

Künstlerische Leitung

Leonhard Dering, Konzertpianist aus Frankfurt am Main

Oliver Leicht, Klarinettist und Saxofonist in der hr-Bigband

Veranstalter

Theater Willy Praml

Fotos

Detlef Kinsler / Oliver Leicht

Besonderen Dank an

Frank Schulze/ Stollenwerk

2018-09-06T15:31:54+00:00