NAXOS Hallenkonzerte

Preise

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9,-€ ermäßigt

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Kulturelle Erziehung e.V./ Theater Willy Praml

Verwendungszweck: Naxos Hallenkonzerte

Die NAXOS HALLENKONZERTE finden einmal im Monat statt. Die Konzertreihe fungiert als Prisma pluralistischer Strömungen in der Musik, integriert und repräsentiert stilistisch eine Vielfalt, die von der Neuen, elektronischen, experimentellen Musik, über Klassik und Jazz, bis zu Stilen außerhalb jeglicher Sortierung reicht. Oft steht hier Musik in Interaktion mit außermusikalischen Disziplinen: Sprache, theatralen Formen, Malerei oder Installation. Jedes Konzert fasst kontrastierende, oder aufeinander bezogen alternierende Elemente. In der Schnittmenge entstehen Querbezüge, die eine bewusste Erfahrung von Musik und Neuentdeckungen ermöglichen.

Das Theater Willy Praml produziert in der Naxoshalle bereits seit über 20 Jahren, hat sie vor einst drohendem Abriss bewahrt, als Industriedenkmal und unabhängige Kulturstätte etabliert. Die ehemalige Maschinenhalle mit den Maßen 100x22x9m ist aus Glas, Stahl, Stein gebaut, mit Stirnholz-Parkett ausgelegt und hat eine präzise, zugleich raumfüllende Akustik. Die NAXOS HALLENKONZERTE machen sie zentral in Frankfurt/M. zum einmaligen Raum für Klangerfahrungen im Ambiente industriell geprägter Vergangenheit.

Die Naxos Hallenkonzerte werden gefördert durch die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH und das Kulturamt Frankfurt am Main.

Kommende Konzerte:

30. Naxos Hallenkonzert

Sonntag – 25. Oktober – 11:00 Uhr

RAGA UND TALA. INDISCHE KUNSTMUSIK

mit Hindol Deb – Sitar & Arup Sen Gupta – Tabla

Indische klassische Musik gehört als Form improvisierter Musik weltweit zu den komplexesten Traditionen. Ihr melodischer Reichtum (Raga) in Verbindung zur Ornamentik hat eine tiefe introspektive Wirkung; Poly-Rhythmen (Tala) machen sie zugleich meditativ und ekstatisch. Einzigartig ist die Teilung der Oktave in 22 verschieden große Mikrointervalle. Der international erfolgreiche Sitarist Hindol Deb beherrscht in seinen Interpretationen Raga in seiner Ursprünglichkeit. Er konzertierte u.a. in der Carnegie Hall, im großen Saal der Alten Oper Frankfurt (übertragen auf ARTE) und kooperierte mit Marcus Stockhausen und Marina Abramović.

Mit freundlicher Unterstützung der Mainova AG.

31. Naxos Hallenkonzert

Sonntag – 8. November 2020 – 11:00 Uhr

CONSORD. MUSIK FÜR HEUTE

mit dem Ensemble consord Münster

Programm:

Gegenwärtige Werke für großes gemischtes Ensemble, u.a.: Elnaz Seyedi: frames I (2019), Joana Wozny: no nearer (2017), Ehsan Khatibi: Und keine andere Hälfte diese Hier ergänzt (2015), Yannis Kyriakides: Oneiricon (2014).

Die Presse schrieb über das Eröffnungskonzert:

Zwischen Melancholie und Ausgelassenheit

„Wer wagt, gewinnt. Aber mal eben eine neue, ambitionierte Reihe starten und das als Matinee an einem Feiertag … Doch beim ersten „Naxos Hallenkonzert“ am Sonntag gab es eine beachtliche Publikumsresonanz und ein tolles Programm dazu.“

 Detlef Kinsler, Journal Frankfurt, 22. Mai 2018

Frisch und sinnlich

„Die neue Reihe der Naxos Hallenkonzerte verspricht sprühende Musikerlebnisse. … Den Akustiktest hat die langgestreckte, sich praktisch in ihrem Rohzustand darstellende Industriebasilika glänzend bestanden.  …in einer einnehmenden Art unakademisch.
… Alles spricht dafür, dass dies eine Reihe mit Zukunft ist.“ 

Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau, 23. Mai 2018

Bisherige Konzerte 2020:

21. NAXOS Hallenkonzert

Sonntag  –  19. Januar 2020  –  18:00 Uhr

NEUJAHRSKONZERT
mit Jaan Bossier – Klarinette, Megumi Kasakawa – Bratsche (Ensemble Modern), Leonhard Dering – Klavier

Werke für Trio Klarinette, Bratsche und Klavier: Wolfgang Amadeus Mozart – Kegelstatt-Trio KV 498, Robert Schumann – Märchenerzählungen op. 132, Leo Smit – Trio (1938) / und Duo: Alban Berg – Vier Klarinettenstücke op. 5, Hans Werner Henze – Sonate für Bratsche und Klavier (1979).

Die Naxos Hallenkonzerte eröffnen das Neue Jahr mit einem Streifzug durch die Musikepochen aus Perspektive des Trios für Klarinette, Bratsche und Klavier: In der eher untypischen Instrumentationsvariante des Klaviertrios spielte erstmals 1786 Mozart in Wien mit Freunden in geselliger Runde zum Kegeln und Billard.

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22. NAXOS Hallenkonzert

Samstag  –  22. Februar 2020  –  19:00 Uhr

IDENTIGRATION
in Kooperation mit der interkulturellen Musikinitiative Bridges – Musik verbindet

mit dem Bridges Kammerorchester.  Dirigent: Nabil Shehata.

Kompositionen und Arrangements von Rabie Azar, Andrés Rosales, Peter Klohmann und den Orchestermitgliedern für instrumental europäisch und außereuropäisch besetztes Kammerorchester

Musik ist eine Migrantin, die sich in allen Epochen über ihren eigenen geografischen Kreis hinaus verbreitet und sich u.a. dadurch weiterentwickelt, indem sie Einflüsse aus anderen Musikformen aufgreift. Neben spanischen Kompositionen der Renaissance und des Frühbarocks, die orientalische Einflüsse aufweisen, spannt das Programm einen Bogen nach Südamerika, wo sich spanische Tradition mit indigenen südamerikanischen Musikformen sowie der Musik der Sklaven von der Westküste Afrikas vermischten, die v.a. in Nordamerika die Entwicklung des Blues und Jazz hervorgebracht. Jazzelemente wiederum enthalten die Kompositionen der syrischen, kolumbianischen und Frankfurter Komponisten Rabie Azar, Andrés Rosales und Peter Klohmann.

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23. NAXOS Hallenkonzert

Freitag – 06. März 2020 – 20:00 Uhr

SLOWFOX AUF NAXOS
in Kooperation mit der Jazz-Initiative Frankfurt e.V.

mit SLOWFOX – Sebastian Gramss – Kontrabass, Komposition (ECHO-Preisträger 2013 & 2018), Hayden Chisholm – Saxofon (SWR Jazzaward 2014), Philip Zoubek – Klavier, präpariertes Klavier

Slowfox, das außergewöhnliche Kölner Trio des Kontrabassisten Sebastian Gramss zusammen mit dem aus Neuseeland stammenden Saxophonisten Hayden Chisholm und dem österreichischen Pianisten Philip Zoubek – kürzlich als „Newcomer des Jahres“ beim Jazzahead Festival gefeiert – prägt der Background improvisierter und experimenteller Musik, das Interesse, neue Klangtechniken in den Jazz zu integrieren und die Nähe zur Neuen Musik. Die Musik des Trios bildet eine Balance zwischen ansprechenden Melodien und anspruchsvoller Klangästhetik und lässt sich als „melodische Avantgarde“ auf höchstem Niveau an Verspieltheit bezeichnen.

Seit ihrem hoch gelobten Debüt ‚The Wood’ im Jahr 2013 touren die drei Musiker durch ganz Europa, Russland und Afrika, brachten ihren lyrischen Stil zur Perfektion und entwickelten eine tiefe Subtilität an harmonischer Finesse, eleganten Klangideen und feiner Vorstellungskraft. 2018 erhielten sie den ECHO-Preis für ihr neues Album ‚Gentle Giants’.

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Entfällt:
24. NAXOS Hallenkonzert

Samstag – 18.April – 20:00 Uhr

RAGA UND TALA. INDISCHE KUNSTMUSIK

mit Hindol Deb – Sitar & Arup Sen Gupta – Tabla

Indische klassische Musik gehört als Form improvisierter Musik weltweit zu den komplexesten Traditionen. Ihr melodischer Reichtum (Raga) in Verbindung zur Ornamentik hat eine tiefe introspektive Wirkung; Poly-Rhythmen (Tala) machen sie zugleich meditativ und ekstatisch. Einzigartig ist die Teilung der Oktave in 22 verschieden große Mikrointervalle. Der international erfolgreiche Sitarist Hindol Deb beherrscht in seinen Interpretationen Raga in seiner Ursprünglichkeit. Er konzertierte u.a. in der Carnegie Hall, im großen Saal der Alten Oper Frankfurt (übertragen auf ARTE) und kooperierte mit Marcus Stockhausen und Marina Abramović.

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Entfällt:
2 Jahre NAXOS Hallenkonzerte – in Kooperation mit der Galerie Hübner + Hübner Frankfurt

1. Teil:Samstag – 9. Mai 2020 – 20:00 Uhr
2. Teil:Sonntag – 10. Mai 2020 – 11:00 Uhr

DIEWELLE

Shelly Ezra – Klarinette | Kristián Palágyi – Akkordeon | Nathan Watts – Cello | Steffen Ahrens – Gitarre & E-Gitarre | Clara Simarro Röll – Harfe |Leonhard Dering – Klavier | Aleksander Gabryś – Kontrabass | Dieter Mammel – Maler & Graphiker | Matthias Grübel – Filmemacher | Elnaz Seyedi – Komponistin | Andreas Paparousos – Komponist

Doppelkonzert, das interdisziplinär Bezug zur aktuell fortdauernden und in den Medien zugleich nur wechselhaft präsenten humanitären Krise im Mittelmeer nimmt und sie durch künstlerisch-musikalische Mittel erfahrbar macht und ins Bewusstsein holt.

1. Teil:Uraufführung eines zum Anlass neu entstehenden und thematisch verbundenen Kammermusikwerks (2020) des Komponisten Andreas Paparousos (*1975). Präsentation einer neuen Videoinstallation (2020) von Dieter Mammel (*1965) und seines 5x3m großen Bildes DIE WELLE (2017), vor dem u.a. von Sophia Gubaidulina (*1931) De Profundis (1978) für Akkordeon erklingt.

2. Teil:großformatige Gemälde von Dieter Mammel hängen in der ganzen Naxoshalle, darunter LITTLE NOAH (2017) und zwei Serien mit ertrinkenden Jungen und mit von Flüchtenden voll besetzten Booten. An wechselnden Positionen werden zeitgenössische Ensemble- & Solowerke gespielt, so drei Werke von Elnaz Seyedi (*1982): Sense of a possibility (2017) für Harfe & Cello, Fields of Time (2018) für Klavier solo und Nach neuen Meeren (2018) für Klarinette & Akkordeon.

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26. NAXOS Hallenkonzert

Sonntag – 28. Juni 2020 – 11:00 Uhr

MESSIAEN.  VINGT  REGARDS  SUR  L`ENFANT-JÉSUS

Kirill Zvegintsov – Klavier

Olivier Messiaen (1908-1992) schuf den einzigartigen Klavierzyklus der 20 Ansichten des Jesuskindes 1944, angesichts der weltweiten Katastrophe des 2. Weltkrieges und bietet darin doch Gelegenheit, der Sprache der mystischen Liebe und den Vögeln der Stille zu lauschen, dem Schatten des Kusses und dem Schock der Gnade nachzuspüren, sowie musikalisch einen Kosmos an inversen Regenbögen, Galaxien, Photonen, gegenläufigen Spiralen, verkehrten Blitzen zu entdecken.

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27. NAXOS Hallenkonzert

Samstag – 25. Juli 2020 – 20:00 Uhr

#PIANO#CLIP#PAINT

Jan Warncke – Video&Roman Rofalski – Klavier

Unbeständige Digitalbilder und computergenerierte Ostinati. Der digitale Pinsel trifft auf das verfremdete Klavier. Die beiden Berliner Künstler Jan Warncke und Roman Rofalski lassen in ihrem neuen Format verquereren Assoziationen und Kindheitstraumata freien Lauf. Zeitgenössische Klangsynthesen, abstrakte Rhythmen und verfremdete Klavierklänge verbinden sich assoziativ gelockert mit flimmernden Clips unterbewusster Gehirnregionen.

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Zusatzkonzert der Naxos Hallenkonzerte:

Sonntag – 02. August 2020 – 18:00 Uhr

TONY  LAKATOS  QUINTETT  FEAT.  GARY  CAMPBELL  AUF  NAXOS

in Kooperation mit Freunde und Förderer der hr-Bigband e.V.

Tony Lakatos, ts
Gary Campbell, ts
Michael Flügel, p
Thomas Heidepriem, b
Jean Paul Höchstädter, dr.

Der international bekannte Tenorsaxophonist Tony Lakatos und die Mitglieder seines hochkarätig besetzten Jazz-Quintetts haben in der Pandemie-Lage neue Stücke komponiert, die sie gemeinsam mit dem kongenialen Saxophonisten Gary Campbell aus Miami, Florida aufführen: Hardbop-Nummern, Blues-Balladen, sowie Arrangements berühmter Werke u.a. von Joe Henderson, Lee Morgan und Wayne Shorter.  In dieser Sonderedition der Naxos Hallenkonzerte kommen die außerordentlichen Möglichkeiten der renommierten Jazz-Spezialisten voll zur Geltung.

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28. Naxos Hallenkonzert

Sonntag – 16. August 2020 – 18:00 Uhr

VORTEX TEMPORUM. DAS IEMA-ENSEMBLE AUF NAXOS 

in Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie

Nach erfolgreichem Konzertdebüt 2019 im Rahmen der Naxos Hallenkonzerte lädt das Stipendiat*innenkollektiv des Ensemble Modern an dieser Stelle erneut ein, aktuelle und gegenwärtige Kompositionen in der Naxoshalle zu erleben. DIas IEMA- Ensemble 2019/20 spielt Pas de cinq (1965) von Mauricio Kagel, Wege in eine Stimmung (2020) von Corné Roos, Outlines (2017) von Michelle Lou, One Flat Thing, reproduced (2010) von Timothy McCormack und Vortex temporum I, II, III (1994-96) von Gerard Grisey.

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29. Naxos Hallenkonzert

Sonntag – 13. September 2020 – 11:00 Uhr

5 WINDS 88 KEYS

mit: Frankfurt Winds: Jonathan Weiss – Flöte, Marie-Christine Gitman – Oboe, Shelly Ezra – Klarinette, Deepa Goonetilleke – Horn, Mauricio Wayar Soux – Fagott und Leonhard Dering – Klavier

Die vorhandenen, der in Mehrzahl (noch) verschollenen Bläserkompositionen Joseph Haydns belegen den Elan, mit dem er sich für Blasinstrumente interessierte. Bei der Erschließung ihrer Palette an Fähigkeiten und Klangfarben – rackisch, scherzend, ätzend, zynisch, unterstellend, dreist, schroff… gehört er zu den Pionier*innen. Anton Reicha und Franz Danzi, sind jene Kleinmeister der Spätklassik und Frühromantik, die das Bläserquintett beliebt und berühmt machen. Und durch reizvolle Erweiterung der Besetzung um das Klavier klingt Francis Poulenc’ Sextett ungefähr so unbeschwert und satirisch, wie alles, was er jemals komponierte.

Programm:
Joseph Haydn (1732-1809) – Divertimento Quintett B-Dur
Anton Reicha (1770-1836) – Quintett d-moll op.100 Nr. 2
Franz Danzi (1763-1826) – Quintett g-moll op.56 Nr.2
Francis Poulenc (1899-1963) – Sextett op.100

Künstlerische Leitung

Leonhard Dering, Konzertpianist aus Frankfurt am Main

Steffen Ahrens, Gitarrist aus Frankfurt am Main

Konzertanfragen an: hallenkonzerte@theaterwillypraml.de

Veranstalter

Theater Willy Praml

Fotos

Detlef Kinsler / Oliver Leicht /Sophia Hoffmann / David Kilka

2020-10-07T13:48:31+02:00