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Termine
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54. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 30.10.22 – 18:00 Uhr
SPINNING NAXOS SOUNDS
mit Marina Poleukhina und Julia Mihály
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55. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 13.11.22 – 19:00 Uhr
BROKEN FRAMES SYNDICATE
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56. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 18.12.22 – 20.30 Uhr 
WEIHNACHTSKONZERT mit Oliver Leicht und [Acht.]
(nach der Vorstellung der Weihnachtsgeschichte des Theater Willy Praml um 18:00 Uhr: JESUS D’AMOUR, GEB. 0)
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Preise

20,-€ normal
9,-€ ermäßigt

Wir empfehlen weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske und das Abstandhalten. 

 

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Kommende Konzerte:

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54. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 30.10.22 – 18:00 Uhr
SPINNING NAXOS SOUNDS

Konzert-Performance / Installation von und mit den Sound-Künstlerinnen/Komponistinnen Marina Poleukhina und Julia Mihály, inspiriert am Klangraum Naxoshalle: Poleukhina untersucht die musikalischen Wechselwirkungen und den Ausdrucksraum zwischen Oberflächen, Objekten, Gesten. Mihály entwickelt eine Installation über Auswirkungen und Dimensionen von Müllverschmutzung in unseren Weltmeeren.

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55. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 13.11.22 – 19:00 Uhr
BROKEN FRAMES SYNDICATE

mit Broken Frames Syndicate: Das in Frankfurt beheimatete, international besetzte elfköpfige Ensemble präsentiert Ensemblewerke gegenwärtiger Komponist:innen, darunter Uraufführungen von Jalalu Kalvert Nelson und William Kuo.

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56. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 18.12.22 – 20.30 Uhr 
WEIHNACHTSKONZERT
(nach der Vorstellung der Weihnachtsgeschichte des Theater Willy Praml um 18:00 Uhr: JESUS D’AMOUR, GEB. 0)

Weihnachtskonzert mit Oliver Leicht und [Acht.]: Das Jazzensemble spielt seit 20 Jahren in unkonventioneller, facettenreicher Besetzung: tiefes Blechbläser-Quartett, Jazz-Rhythmusgruppe mit Gitarre und Klavier, verschiedene Klarinette und elektronische Klänge. Inspiriert an der Musik von Oliver Leicht kreieren 9 Musiker Klangräume zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Meditation und Ekstase.

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Spendenkonto Naxos Hallenkonzerte
DE80 4306 0967 1264 1059 00// GENODEM1GLS // GLS Bank

Die NAXOS HALLENKONZERTE finden einmal im Monat statt. Die Konzertreihe fungiert als Prisma pluralistischer Strömungen in der Musik, integriert und repräsentiert stilistisch eine Vielfalt, die von der Neuen, elektronischen, experimentellen Musik, über Klassik und Jazz, bis zu Stilen außerhalb jeglicher Sortierung reicht. Oft steht hier Musik in Interaktion mit außermusikalischen Disziplinen: Sprache, theatralen Formen, Malerei oder Installation. Jedes Konzert fasst kontrastierende, oder aufeinander bezogen alternierende Elemente. In der Schnittmenge entstehen Querbezüge, die eine bewusste Erfahrung von Musik und Neuentdeckungen ermöglichen.

Das Theater Willy Praml produziert in der Naxoshalle bereits seit über 20 Jahren, hat sie vor einst drohendem Abriss bewahrt, als Industriedenkmal und unabhängige Kulturstätte etabliert. Die ehemalige Maschinenhalle mit den Maßen 100x22x9m ist aus Glas, Stahl, Stein gebaut, mit Stirnholz-Parkett ausgelegt und hat eine präzise, zugleich raumfüllende Akustik. Die NAXOS HALLENKONZERTE machen sie zentral in Frankfurt/M. zum einmaligen Raum für Klangerfahrungen im Ambiente industriell geprägter Vergangenheit.

Die Naxos Hallenkonzerte werden gefördert durch die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, den Musikfonds e.V. und das Kulturamt Frankfurt am Main.

Die Presse schrieb über das Eröffnungskonzert:

Zwischen Melancholie und Ausgelassenheit

„Wer wagt, gewinnt. Aber mal eben eine neue, ambitionierte Reihe starten und das als Matinee an einem Feiertag … Doch beim ersten „Naxos Hallenkonzert“ am Sonntag gab es eine beachtliche Publikumsresonanz und ein tolles Programm dazu.“

 Detlef Kinsler, Journal Frankfurt, 22. Mai 2018

Frisch und sinnlich

„Die neue Reihe der Naxos Hallenkonzerte verspricht sprühende Musikerlebnisse. … Den Akustiktest hat die langgestreckte, sich praktisch in ihrem Rohzustand darstellende Industriebasilika glänzend bestanden.  …in einer einnehmenden Art unakademisch.
… Alles spricht dafür, dass dies eine Reihe mit Zukunft ist.“ 

Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau, 23. Mai 2018

Bisherige Konzerte 2022:

45. Naxos Hallenkonzert
Samstag – 15. Januar 2022 – 20:00 Uhr
BRIEFLIEDER
Johannes Öllinger (Gitarre+Gesang)

Programm:
Ein einzigartiges Liedermacher-Programm mit Zitaten von Franz Kafka, Sophie Scholl, Otto von Bismarck und vielen mehr.
Johannes Öllinger verpackt Briefzitate in eingängige und einfühlsame Lieder.
So kann man hören, wie Franz Kafka sich in Milena Jesenská verliebt, Kurt Tucholsky aus dem schwedischen Exil über Nazideutschland ätzt, die junge Sophie Scholl ihren Mut zum Widerstand entdeckt, oder wie sich Hannah Arendt und Heinrich Blücher in schnippischem Ton ihre Unentbehrlichkeit mitteilen. Ein liebevoller Bismarck, ein grummeliger Wilhelm Busch, eine stoische Rosa Luxemburg, eine leidenschaftliche Paula Modersohn-Becker und viele andere kommen ebenfalls zu Wort. Der Münchner Gitarrist und Liedermacher Johannes Öllinger wurde unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2017 ausgezeichnet.

brieflieder.de

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46. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 27. Februar 2022 – 18:00 Uhr
REMBETIKO AUF NAXOS
mit: Rebetikon (Köln)

Ronia Topalidou – Gesang, Baglamas – Epaminondas Ladas – Bouzouki – Giorgos Evangelou – Bouzouki, Gesang – Philipp Köbele – Gitarre – Athina Kontou – Kontrabass

Re(m)betiko verbindet griechische Volksmusik mit Einflüssen byzantinischer und osmanischer Musiktradition. Die Musik spiegelt das Leid, die alltäglichen Sorgen und Erfahrungen der Menschen wieder, die 1922 im Rahmen der kleinasiatischen Katastrophe auf das griechische Festland vertrieben wurden. Später entwickelte sich daraus eine der populärsten Musikformen Griechenlands. Die Band Rebetikon wurde 2016 gegründet und hat das Ziel nach, diese Musik ganz authentisch wiederzugeben. Ihr aktuelles Programm setzten den Fokus auf den Sänger und Komponisten Vasilis Tsitsanis, der mit über 600 aufgenommenen Liedern zu den wichtigsten Vertretern und Entwicklern des Rembetiko zählt.

www.rebetikon.com
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47. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 6. März 2022 – 18:00 Uhr
DIFFERENT ROOMS

mit:
Jonas Harksen – Klavier
Daniel Smutny – Live-Elektronik
Ariana Battaglia – Lichtregie

Wie lässt sich der Klavierklang erweitern, verformen, akustisch umdeuten? Das Programm mit Werken von Karlheinz Stockhausen, Violeta Dinescu, Brice Pauset, Daniel Smutny, Alvin Lucier untersucht das Zusammenspiel von Raum, Klang und Körper mithilfe elektroakustischer Mittel. Der Klangkörper des Flügels ist selbst ein Raum, der den Klang angeschlagener Saiten resonieren lässt und so erst hörbar macht. Vom Instrumentenkörper schwingt der Klang dann in den architektonischen Raum der Naxoshalle über. Der Raum unseres eigenen Hörens wiederum ist durch Hörgewohnheiten und -Erfahrungen geformt. Welcher Raum ist der realste, der begreifbarste?

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Sonntag 24. April 2022 11 Uhr
48. Naxos Hallenkonzert
EX TEMPORE

mit:
Johanna Summer – Klavierimprovisation Jazz
Ioana Ilie – Klavierimprovisation Barock und Klassik

Das Fundament und der Träger der Musik ist die verstreichende Zeit selbst. Wie aber ist das Gerüst beschaffen, wie setzt sich Material und Farbe zusammen, durch das sich Musik bildet? Hier findet neben der Komposition auch die Improvisation unterschiedliche Zugänge und Antworten. Nicht nur im Jazz, sondern in allen Epochen der Musikgeschichte wurde stets improvisiert und das Instrument Klavier ist hierbei ein epochenübergreifender gemeinsamer Nenner. Im Spiel und Gespräch der beiden hervorragenden Pianistinnen sucht dieses Naxos Hallenkonzert den Dialog zwischen Jazz- und klassischen/barocken Improvisations-Ansätzen.

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49. Naxos Hallenkonzert
Sonntag- 15. Mai 2022- 11:00 Uhr
ALL-EIN

mit:
Frankfurt baroque
Johannes Berger – Barockello, Anna Kaiser – Barockvioline, Yoshio Takayanagi – Barocklaute

Werke u.a von Johann Sebastian Bach, Johann Heinrich Schmelzer, Georg philipp Telemann, Alessandro Stradella.
Ricercar, Capriccio, Fantasie – solistische Formen der Barockmusik eröffnen das Programm: allEIN können die Spieler:innen ALLe Formen im barocken Kosmo darstellen. Aus verschiedenen Punkten der Naxoshalle erklingen die Instrumente zunächst vereinzelt, finden auf dem vermittelnden Fundament des Basso continuo nach und nach zueinander, um sich schließlich gegenseitig zu beflügeln. Die Musiker/innen reflektieren das Gefühl der vergangenen beiden Jahre und feiern das Wiederaufblühen gemeinsamen Erlebens.

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50. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 12. Juni 2022 – 20:30 Uhr
DIE BEELZEBUB SONATE

mit:
Maja Bader – Sopran, Performance | Michael Engelhardt – Stimme, Performance | Leonhard Dering – Klavier, Performance | Kaspar König – Instrumente, Performance | Aleksander Gabryś – Kontrabass, Performance

Aleksander Gabryś (*1974) – Die Beelzebub Sonate (2021-22, UA)

Im 1925 entstandenen absurden Drama „Sonata Belzebuba“ verlegt der polnische Avantgardist Stanisław Ignacy Witkiewicz (Witkacy) den Fauststoff in die Musikwelt: Die Hölle wird zum bizarren Nachtclub und der Teufel selbst verzweifelt an seiner Unfähigkeit, ein Künstler zu sein. 97 Jahre später führt der Komponist Aleksander Gabryś im gleichnamigen Musiktheater sein Ensemble durch die Traumwelten und grotesken Fantasien Witkacys, untersucht anhand ausgewählter Texte, mikrotonaler Klänge und selbst gebauter Instrumente, wie weit die inneren und äusseren artistischen Kämpfe gehen müssen, um frische Kunst zu erzeugen und die medialen Grenzen zu überwinden.

Ende ca. 22.00 Uhr

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51. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 24. Juli 2022 – 20:00 Uhr
An Index of Metals

mit dem:
oh ton-ensemble

20:00 Uhr Einführung & Vorkonzert:
Steffen Ahrens, Gitarrist des oh ton-ensembles & co-Kurator der Naxos Hallenkonzerte und Bernd Schultheis, Klangregisseur des oh ton-ensembles sprechen über das Werk und die Musik von Fausto Romitelli (1963–2004) und es erklingt sein Werk „Trash TV Trance“ (2002) für E-Gitarre solo.

21.00 Uhr Konzert:
Wie kein anderer vermischt Romitelli die psychedelische Rockmusik der 70er Jahre mit moderner Klassik zu einer ganz eigenen Klangsprache und Ästhetik. In „An Index of Metals“ (2003), seiner Video-Oper für Sopran, Ensemble, Multiprojektion & Elektronik (Text: Kenka Lèkovich, Video: Paolo Pachini, Léonardo Romoli) verzichtet Romitelli auf eine theatralische Inszenierung, zugunsten Pachinis fulminanten Videoprojektionen – fantastischen, plasma-ähnlichen Konstrukten, Formen und realistischen „trashigen“ Bildsequenzen, die die Musik paraphrasieren und konterkarieren.

[Ende ca. 22.00 Uhr]

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52. Naxos Hallenkonzert
Samstag – 13. August 2022 – 19:00 Uhr 
Debussy-Trilogie 
mit: Kathrin Isabelle Klein | Leonhard Dering | Thibaut Surugue – Klavier
 

Im dreiteiligen Klavierabend zur Feier des 160. Geburtstags von Claude Debussy (geboren am 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye, gestorben am 25. März 1918 in Paris) bietet das 52. Naxos Hallenkonzert die Möglichkeit, in den bedeutenden impressionistischen Klavierkosmos des Komponisten einzutauchen. So erklingen in drei Konzertteilen die Klavierzyklen Images I & II (1904-07), Études I & II (1915), Pour le piano (1894-1901) und Préludes II (1912-13), gespielt von den drei hervorragenden Pianist*innen Kathrin Isabelle Klein, Leonhard Dering und Thibaut Surugue.

Künstlerische Leitung

Leonhard Dering, Konzertpianist aus Frankfurt am Main

Steffen Ahrens, Gitarrist aus Frankfurt am Main

Konzertanfragen an: hallenkonzerte@theaterwillypraml.de

Veranstalter

Verein Naxos Hallenkonzerte im Theater Willy Praml

Fotos

Detlef Kinsler / Oliver Leicht /Sophia Hoffmann / David Kilka

2022-09-23T15:15:26+02:00

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