Termine

44. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 19. Dezember 2021 – 20:30 Uhr
WEIHNACHTSKONZERT
im Anschluss an die Vorstellung der Weihnachtsgeschichte des Theater Willy Praml um 18:00 Uhr. JESUS D’AMOUR, GEB.0

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Doppelabend 4. Advent (19.12): JESUS und Weihnachtskonzert

Preise

20,-€ normal
9,-€ ermäßigt

Für den Konzertbesuch:

Es gilt 2G.
Bitte bringen Sie Ihren Impf- oder Genesenennachweis mit.

Nach wie vor gilt Maske tragen und Abstand halten.

 

Eine tägliche Serie von 31 vielfältigen, kreativen Video-Beiträgen von Künstler*innen, die in Verbindung zu unserer Konzertreihe stehen, ersetzen im Dezember 2020 das 32. Naxos Hallenkonzert, das aufgrund Kultur-Lockdown ausfallen musste. Alle Vidoes sind verfügbar als YouTube-Playlist unter: www.cutt.ly/NHK-DezemberJournal

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Kommende Konzerte:

44. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 19. Dezember 2021 – 20:30 Uhr
WEIHNACHTSKONZERT
im Anschluss an die Vorstellung der Weihnachtsgeschichte des Theater Willy Praml um 18:00 Uhr. JESUS D’AMOUR, GEB. 0

mit:
Maja Bader, Sopran
Josy Santos, Mezzosopran
Edison Silva Jr., Tenor
Arthur Cangucu, Bass

Frankfurt Chamber Brass Quintett (Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters)

Markus Bebek – Trompete
Dominik Ring – Trompete
Matthijs Heugen – Horn
Jeroen Mentens – Posaune
Jozsef Juhasz-Aba – Tuba

Programm:

In der kalten, festlich erleuchteten Naxoshalle erklingt weihnachtliche Renaissance- und Barockmusik und traditionelle Weihnachtslieder für vierstimmiges Gesangensemble a capella und für Blechbläserquintett. Warme Kleidung ist empfohlen, Heißgetränke und Decken sind vor Ort bereit. Werke von Tarqunio Merula, Tomas Luis de Victoria, Giovanni Pierluigi da Palestrina, John Adson, Marc-Antoine Charpentier , Johann Topf, Johann Sebastian Bach

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Spendenkonto Naxos Hallenkonzerte
DE49 5009 0500 0006 2460 37 // GENODEF1S12 // Sparda-Bank Hessen

Die NAXOS HALLENKONZERTE finden einmal im Monat statt. Die Konzertreihe fungiert als Prisma pluralistischer Strömungen in der Musik, integriert und repräsentiert stilistisch eine Vielfalt, die von der Neuen, elektronischen, experimentellen Musik, über Klassik und Jazz, bis zu Stilen außerhalb jeglicher Sortierung reicht. Oft steht hier Musik in Interaktion mit außermusikalischen Disziplinen: Sprache, theatralen Formen, Malerei oder Installation. Jedes Konzert fasst kontrastierende, oder aufeinander bezogen alternierende Elemente. In der Schnittmenge entstehen Querbezüge, die eine bewusste Erfahrung von Musik und Neuentdeckungen ermöglichen.

Das Theater Willy Praml produziert in der Naxoshalle bereits seit über 20 Jahren, hat sie vor einst drohendem Abriss bewahrt, als Industriedenkmal und unabhängige Kulturstätte etabliert. Die ehemalige Maschinenhalle mit den Maßen 100x22x9m ist aus Glas, Stahl, Stein gebaut, mit Stirnholz-Parkett ausgelegt und hat eine präzise, zugleich raumfüllende Akustik. Die NAXOS HALLENKONZERTE machen sie zentral in Frankfurt/M. zum einmaligen Raum für Klangerfahrungen im Ambiente industriell geprägter Vergangenheit.

Die Naxos Hallenkonzerte werden gefördert durch die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH und das Kulturamt Frankfurt am Main.

Die Presse schrieb über das Eröffnungskonzert:

Zwischen Melancholie und Ausgelassenheit

„Wer wagt, gewinnt. Aber mal eben eine neue, ambitionierte Reihe starten und das als Matinee an einem Feiertag … Doch beim ersten „Naxos Hallenkonzert“ am Sonntag gab es eine beachtliche Publikumsresonanz und ein tolles Programm dazu.“

 Detlef Kinsler, Journal Frankfurt, 22. Mai 2018

Frisch und sinnlich

„Die neue Reihe der Naxos Hallenkonzerte verspricht sprühende Musikerlebnisse. … Den Akustiktest hat die langgestreckte, sich praktisch in ihrem Rohzustand darstellende Industriebasilika glänzend bestanden.  …in einer einnehmenden Art unakademisch.
… Alles spricht dafür, dass dies eine Reihe mit Zukunft ist.“ 

Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau, 23. Mai 2018

Bisherige Konzerte 2021:

34. Naxos Hallenkonzert

Online-Stream-Link: cutt.ly/Naxos-Hallenkonzerte

Sonntag – 14. Februar 2021 – 17:00 Uhr 

ÜBERSETZT  IN  LUFT

Olivier Girardin – Flöte

Leonhard Dering – Klavier

Der junge, vielfach ausgezeichnete französische Flötist Olivier Girardin, stellv. Soloflötist der Essener Philharmoniker, hat zwei berühmte Violinsonaten des Fin de Siècle, die Sonate A-Dur von César Franck (1886) und die Sonate op. 18 Es-Dur (1888) von Richard Strauss für die Flöte arrangiert. Die Übersetzung vom Bogenstrich der Geige zum Luftstrom der Flöte erschließt in beiden Werken neue Farbfacetten und lotet die Plastizität ihrer Klangräume aus. Gemeinsam mit dem Pianisten Leonhard Dering spielt er sie im Naxos Hallenkonzert, das aufgrund der Corona-Einschränkungen online auf YouTube Live zu hören ist, unter dem Link: cutt.ly/Naxos-Hallenkonzerte

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entfällt
35. Naxos Hallenkonzert

Donnerstag – 4. März 2021 – 19:00 Uhr

DDLW – CHRISTIAN  LILLINGER  QUARTETT

in Kooperation mit Jazz-Initiative Frankfurt am Main e.V.

Tobias Delius – sax, cl, Christopher Dell – vib, Jonas Westergaard – b, Christian Lillinger – dr

Der Schlagzeuger, Percussionist und Komponist Christian Lillinger ist mit seinem hochkarätig besetzten britisch-dänisch-deutschen Quartett zu Gast auf Naxos. In ihrem energiereichen Spiel fügen die Musiker die Elemente ihrer Kompositionen immer wieder neu zusammen. Aus der Interaktion entfalten sich in Echtzeit Schicht um Schicht neue Sounds und neue musikalische Beziehungen jenseits tradierter Rollenbilder. „Relationscapes“ nennt Christian Lillinger folgerichtig diese Klanglandschaften mit einer ebenso eigenständigen wie eindringlichen Ästhetik.

www.christianlillinger.com

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36. Naxos Hallenkonzert

Sonntag – 25. April 2021 – 17:00 Uhr 

INTERCOMMUNICAZIONE | BEETHOVEN UND ZIMMERMANN

Online-Stream-Link: cutt.ly/36-Naxos-Hallenkonzert

Werke von Ludwig van Beethoven und Bernd Alois Zimmermann für Violoncello und Klavier

Esther Saladin – Violoncello

Sophie Patey – Klavier

„Tausend musikhistorische Entwicklungslinien“ kreuzen sich im kompositorischen Kosmos Ludwig van Beethovens (1770-1827) – beispielhaft dafür stehen seine 30. Klaviersonate E-Dur op. 109 und 5. Cellosonate D-Dur op. 102 Nr. 2. Das Programm spürt den Parallelen zur pluralistischen Zeit- und Musikauffassung im Schaffen des Komponisten Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) nach: es erklingt dessen Cello-Solosonate und „Intercommunicazione“ für Cello und Klavier. Gespielt wird das Konzert von der Schweizer Cellistin Esther Saladin und der französischen Pianistin Sophie Patey, beide Musikerinnen konzertieren international erfolgreich und sind dabei ebenso zuhause im Repertoire der großen musikalischen Tradition wie in der zeitgenössischen Musik.

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

30. Klaviersonate E-Dur Op.109 (1820)

Bernd Alois Zimmermann (1918–1970)

Intercommunicazione für Violoncello und Klavier (1967)

Ludwig van Beethoven

Sonate D-Dur für Klavier und Violoncello, op. 102 Nr. 2 (1815)

Bernd Alois Zimmermann

Sonate für Cello solo (1960)

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38. Naxos Hallenkonzert:
Sonntag – 13. Juni 2021 – 16:00 Uhr (öffentliches Konzert)
Sonntag – 27. Juni 2021 – 17:00 Uhr Konzertvideo-Premiere auf dem Kanal: www.cutt.ly/YouTube-NHK

BLACK ANGELS | MONDRIAN ENSEMBLE
Werke für Streichquartett und Elektronik von Steve Reich und George Crumb

mit dem
MONDRIAN ENSEMBLE
Ivana Pristašová – Violine
Thomas Wally – Violine, Gast
Petra Ackermann – Viola
Karolina Öhman – Violoncello
Jan Möhlmann – Klangregie, Gast

Programm:
George Crumb (*1929):
BLACK ANGELS Thirteen Images from the Dark Land for electric string quartet (1970)

Steve Reich (*1936)
DIFFERENT TRAINS for string quartet and tape (1988)

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39. Naxos Hallenkonzert
Samstag – 24. Juli 2021 – 17:00 Uhr

Substances, decorated with accidents – Timm Roller

Natur kennt keine Dekoration, kein Ornament. Und trotzdem lebt sie von der Verschwendung – Menschen eingeschlossen. Es sind Abweichungen und Umwege die gegangen werden müssen, um nicht in reinen Selbstzweck zu verfallen, um die Repräsentation zu verlassen. Diese Umwege werden in “Substances, decorated with accidents” gegangen.
Modulare Synthesizer, komplexe Sequencing-Techniken und Field Recordings suchen die “Cybernetic Meadows” auf, die kybernetischen Wiesen, die Richard Brautigan beschrieb.

Timm Roller ist Künster und Designer. Er arbeitet vor mit Sound und Digitalen Medien. Dabei geht er Formen der Repräsentation und ihrem Kollaps nach, denen die Idee einer Materiality of Sound zu Grunde liegt: Dass Klang nicht nur eine akustische, sondern eigenständige körperhafte Entität ist. Er arbeitet dabei mit komplexen Sequencing-Techniken, Modularen Synthesizern und Field Recordings, die er in klangliche Amalgamen bündelt.
Neben der Arbeit als Solokünstler komponiert er Musik für Bühne und Film und konzertiert mit dem zeitgenössischen Gitarrenduo AAA—AAA.

timmroller.com

Eine Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Sumpffestspiele von studioNAXOS.

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40. Naxos Hallenkonzert:
Sonntag – 29. August 2021 – 11:00 Uhr
UIRAPURU. Liedmatinée im Regenwald

mit:
Josy Santos – Mezzosopran
Leonhard Dering – Klavier

Programm:
Heitor Villa-Lobos (1887-1959)  Auswahl aus «Canções típicas brasileiras» (1919) und  «Três Poemas indígenas» (1926)
Manuel de Falla (1876-1946)  «Siete canciones populares españolas» (1914)
Waldemar Henrique (1905-1995)  Auswahl an Liedern, u.a. «Boi, Bumbá», «Foi Bôto sinha», «Uirapuru»
Alberto Ginastera (1916-1983)  «Cinco Canciones argentinas» op. 10 (1943)
Südamerikanische und spanischen Volkskultur und -Tradition aus Perspektive Klavierlied:
Transkriptionen traditioneller und indigener Gesänge Brasiliens, Arrangements zu Märchen und Legenden aus dem Amazonas-Regenwald – im Dialog mit originären Liedern und Tänzen verschiedener Provinzen Argentiniens und Spaniens.

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Donnerstag – 23. September 2021
41. Naxos Hallenkonzert – in Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie
They come in waves. IEMA auf NAXOS III
mit dem IEMA-Ensemble 2020/21
Ein Konzert im Rahmen des Masterstudiengangs „Internationale Ensemble Modern Akademie“ an der HfMDK Frankfurt

Programm:
Die Internationale Ensemble Modern Akademie gibt ein Doppelkonzert an einem Abend:
Um 19:00 Uhr mit Ensemblewerken von Mauricio Kagel, Helmut Zapf, Annie Gosfield und Antonio la Spina – dem Komponisten des aktuellen IEMA Jahrgangs, dessen neues Werk They come in waves (2021) erklingt.
In der erweiterten einstündigen Umbaupause zum 2. Konzert gibt es im Foyer der Naxoshalle ein get-together für Austausch, Gespräche, Getränke.
Um 21:30 Uhr wird dann ein Klassiker der zeitgenössischen Musik präsentiert: Das imposante Werk „Kontakte“ (1958-1960) für Klavier, Schlagwerk und Elektronik von Karlheinz Stockhausen. Ende gegen 22:00 Uhr.
Vorab um 18:15 Uhr findet eine Konzerteinführung statt mit Christiane Engelbrecht – der Geschäftsführerin der IEMA und einigen Studierenden.

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Details
18:15 Uhr: Konzerteinführung
mit Christiane Engelbrecht – Geschäftsführerin der IEMA und Studierenden der IEMA

19:00 Uhr: Programm I
Helmut Zapf: rivolto – s’ouvrir et se changer (1989)
Mauricio Kagel: Match für 3 Spieler (1964)
Annie Gosfield: Overvoltage Rumble (2006, rev. 2014)
Antonio Luigi La Spina: They come in waves (2021)
Mauricio Kagel: Ludwig van – Hommage von Beethoven (1969)

20.30 Uhr: get-together
während der 1h Umbaupause zum Programm II: Gesprächen & Getränken im Foyer der Naxoshalle

21:30 Uhr: Programm II
Karlheinz Stockhausen: Kontakte (1958-60)
Ende gegen 22:00 Uhr

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42. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 10. Oktober 2021 – 18:00 Uhr
Latin Guitar Duos
mit dem Gitarrenduo Nick & David Kvaratskhelia

Programm
Astor Piazzolla (1921-1992) – Tango-Suite
Guido Santorsola  (1904-1994)  – Dos Momentos Musicales
Radamés Gnattali (1906-1988) – Suíte Retratos

Das international renommierte Frankfurter Gitarrenduo Nick & David Kvaratskhelia geben einen Vorgeschmack auf Ihre neue CD Veröffentlichung im November. Sie spielen Werke lateinamerikanischer Gitarrenmusik von Piazzolla, Gnattali und Santorsola.

Die aus Georgien stammenden Brüder bilden ein Gitarrenduo, das als eines der international erfolgreichsten ihrer Generation gilt. Sie beeindrucken und begeistern Publikum und Kritik immer wieder „durch gelungene Verbindung ihrer individuellen Interpretation von Gitarrenmusik unterschiedlicher Epochen mit brillanter Spieltechnik in einem virtuosen, einfühlsamen und scheinbar mühelosen Zusammenspiel.“ (Frankfurter Neue Presse)

kvaratskhelia.de

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43. Naxos Hallenkonzert
Sonntag – 14. November 2021 – 11:00 Uhr
HOMMAGE AN SATIE
mit Tamar Halperin – Klavier

Werke von Erik Satie, Claude Debussy, John Cage und Chick Corea.
Im Geiste Saties stellt das Programm der renommierten Pianistin Tamar Halperin das klassische Konzertformat in Frage und deckt zugleich Saties tiefgreifenden Einfluss auf folgende Komponist:innen-Generationen auf. Nahtlos bewegt es sich zwischen musikalischen Genres, mischt dabei „hohe“ und „niedrige“ Kunst, melancholische und komischen Stimmungen, notierte Musik und improvisierte Passagen. Jedes Stück überlappt mit dem vorhergehenden und nachfolgenden, die einzelnen originellen Miniaturen fließen zu einer großen, faszinierende Struktur, einer meditativen Reise.

Künstlerische Leitung

Leonhard Dering, Konzertpianist aus Frankfurt am Main

Steffen Ahrens, Gitarrist aus Frankfurt am Main

Konzertanfragen an: hallenkonzerte@theaterwillypraml.de

Veranstalter

Verein Naxos Hallenkonzerte im Theater Willy Praml

Fotos

Detlef Kinsler / Oliver Leicht /Sophia Hoffmann / David Kilka

2021-12-08T12:23:07+01:00

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