P – ein szenisches Denkmal für die polnischen Zwangsarbeiterinnen auf Naxos (2020)

Premiere 26.09.2020

P – ein szenisches Denkmal für die polnischen Zwangsarbeiterinnen auf Naxos

Die 30minütige Installation findet im Rahmen der Ausstellung Woran könnte ich mich noch erinnern? Zwangsarbeit im Nationalsozialismus bei der Firma Naxos-Union statt.

Anmeldung unter: studionaxos.de/programm

Das „P“ bezeichnete die polnischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Dritten Reich. Damit sie kenntlich waren für alle. Damit sie die schlechtere Suppe bekamen. Damit sie nicht geimpft wurden. Damit sie nicht mit der Bahn fahren konnten. Damit sie nicht mit den Deutschen anbandeln sollten. Damit sie mal lernen sollten, was arbeiten heißt. Viele, die in der NAXOS-Union Zwangsarbeit leisten mussten, waren polnische Frauen. Das szenische Denkmal „P“ in und mit der Maschinenhalle auf NAXOS ist den Namenlosen gewidmet, die an diesem Ort gelitten haben, an dem wir heute Theater machen.

Eine Veranstaltung des Theater Willy Praml im Rahmen der „Themenwoche gegen das Vergessen. Die Naxoshalle im Nationalsozialismus“.

Das komplette Programm

Konzept und Regie

Michael Weber

Kostüme

Paula Kern

Sprachaufnahme und Bearbeitung

Rebekka Waitz

Darsteller*innen

Hannah Bröder
Birgit Heuser
Anna Staab

Sprecherinnen 

Asia Andrzejak 
Urszula Chalupinski
Barbara Fokus
Marta Stegemann
Malgorzata Tarlowska-Buehl
Bozena Weiss

Maschinisten

Jakob Gail
Muawia Harb

Fotos

Seweryn Zelazny

2020-10-07T14:15:13+02:00
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